5. Orthopädische Maßnahmen (Polster) ohne Beschlag

Orthopädische Maßnahmen am Rehehuf I

Der Erkrankung Hufrehe wird im allgemeinen recht schnell entsprechende medizinische Aufmerksamkeit geschenkt, kaum jedoch orthopädische. Die beschränkt sich in der Regel auf die Maßnahmen, die der Tierarzt vor Ort ergreift.

Es ist jedoch festzustellen, dass die sofortige richtige orthopädische Versorgung der betroffenen Hufe genauso wichtig wie, oft sogar noch wichtiger ist als alle medizinischen Maßnahmen.
In vielen Fällen heilt die akute Erkrankung sogar auch ohne medikamentöse Behandlung nach einigen Tagen bis Wochen ab, die Folgen fehlender oder fehlerhafter orthopädischer Behandlung im und am Huf bleiben jedoch bestehen und lassen die Erkrankung erst zu einem langfristigen bis dauerhaften Problem für das Tier werden.

Deshalb sollte sofort mit der Diagnose Hufrehe auch die erste Behandlung am Huf selbst erfolgen.
Dazu sind ebenfalls sofort Röntgenaufnahmen erforderlich, denn auch, wenn sich auf solch frühen Bildern keine oder kaum erkennbare Veränderungen zeigen, kann im weiteren Verlauf der Behandlung doch auf die Richtigkeit und Effektivität der ergriffenen Maßnahmen geschlossen und diese auch adäquat angepasst oder verändert werden.

Der erste Grundsatz zur Behandlung von Rehe Hufen, egal, welcher Art und Schwere die Veränderungen am und im Huf seien:

Nicht der Huf, sondern das Hufbein wird behandelt!!!

Zur Erklärung: das Gewicht des Tieres wird über die Knochen, zwangsläufig also das Hufbein und die dazu gehörige (Wand-) Lederhaut über die Hornkapsel in den Untergrund abgeleitet. Ist diese Verbindung zwischen Knochen und Hornkapsel teilweise oder komplett zerstört, kann und darf die Körperlast nicht mehr über die Hornkapsel laufen, sie muss möglichst direkt vom Hufbein aus in den Untergrund geleitet werden.
Denn mit dieser Zerstörung wird die Hornkapsel vom tragenden Element quasi zum hilflosen Anhängsel, das seiner Aufgabe, dem Ableiten des Gewichtes, nicht mehr gerecht werden kann.
Sie wird vielmehr von den Kräften, die auf sie einwirken, mehr oder weniger stark mechanisch deformiert.
Desweiteren wird das Hornwachstum, einerseits durch Störungen der Durchblutung der nativen Strukturen (insbesondere im Zehenbereich der Saumlederhaut sowie der Wandlederhaut), andererseits durch die abnormen Druckeinwirkungen (bspw. durch Trachtenfußung), teils stark eingeschränkt, teils aber auch beschleunigt, was weiterer Deformierung nochmals Vorschub leistet.

So ist es also völlig sinnlos, am Huf zu arbeiten, ohne die nötige Krafteinleitung über das Hufbein zu beachten, denn alle Maßnahmen werden mehr oder weniger wirkungslos verpuffen.

Dieser eigentlich recht simple Grundsatz wird leider allgemein viel zu wenig beachtet, als entsprechend wenig hilfreich, teils recht abenteuerlich sind demzufolge viele orthopädische Arbeiten am Rehehuf einzustufen:
Sei es das Hochstellen der Trachten ohne ausreichende Unterpolsterung, sei es ein wie auch immer gearteter Rehebeschlag, der nicht unter Beachtung dieses Prinzips erfolgte, aber auch durchaus gut gemeinte Polstermaßnahmen, die jedoch aufgrund ihrer mangelhaften Ausführung nicht dazu geeignet sind, die Körperlast wirklich effektiv und gleichzeitig schonend zu übertragen.
Insbesondere auch das genannte Hochstellen der Trachten, um „die Zugwirkung der tiefen Beugesehne zu minimieren“, bildet eine seit etlichen Jahren praktizierte Behandlungsart des Rehehufes, die aber in der Praxis insbesondere des chronischen Rehehufes offenkundig mehr Probleme hervorruft denn beseitigt.
Um dieses Phänomen zu ergründen, wurde vor einigen Jahren ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das neben anderen Arbeiten zur Behandlung von Rehehufen auch die Überprüfung der unterschiedlichen Thesen zu einer Hufwinkelveränderung – Trachtenhochstellung zum Inhalt hatte.
Hierzu wurden unter anderem Messungen an ansonsten gesunden Kadaverhufen und solchen, die bereits an Hufrehe erkrankt waren und Positionsveränderungen des Hufbeins innerhalb der Hornkapsel zeigten, auf einem Lastprüfstand durchgeführt, die eine veränderte Lastverteilung am und im Huf bei unterschiedlichen Trachtenhochstellungswinkelungen zeigten:

Lastverteilung am Huf bei Trachtenhochstellung

Die Messungen zeigen also eindeutig, dass sowohl der vordere Hufbereich als auch der vordere Hufbeinrand durch hochgestellte Trachten entlastet werden.

Am lebenden Tier kann diese Art der Hufbehandlung jedoch nicht ausnahmlos nachvollzogen werden:

– Wo im Falle einer akuten Rehe-Ersterkrankung bei Trachtenhochstellung recht häufig eine schnelle Reduktion der Symptomatik erreicht wird, ist dies bei chronischen Rehe Hufen meist nicht der Fall. In der Regel nimmt die Symptomatik nach einigen Wochen bis wenigen Monaten sogar wieder zu, wenn die Hochstellung nicht zurückgeführt wird.

– Es zeigt sich bei röntgenologischen Nachuntersuchungen, dass alleine das Hochstellen der Trachten im Akutfalle eine Positionsveränderung des Hufbeins innerhalb der Hornkapsel (Rotation und /oder Senkung) nicht zuverlässig verhindern kann.

– Im Gegensatz dazu verändert sich die Position des Hufbein nicht oder kaum, wenn das Tier die erkrankten Gliedmaßen während der akuten Erkrankung möglichst wenig belasten muss. Dies geschieht beispielsweise in Tierkliniken, in denen den Patienten neben anderer Medikation auch Beruhigungsmittel verabreicht werden, die sie dazu veranlassen, möglichst viel zu liegen.

– Wird zusätzlich zur Trachtenhochstellung der Hufbereich innerhalb des Hufbeinrandes bis hin zu den Trachten vollflächig elastisch unterpolstert, ist auch so zumindest eine Reduktion der Positionsveränderungen erreichbar.

Diese Tatsachen führen zu dem logischen Schluss, dass die, wenn auch verminderte, Kraft noch ausreicht, um dauerhaft eine Positionsveränderung zu bewirken und insbesondere auch eine Schmerzsymptomatik im Bereich der Sohlenlederhaut unterhalb des vorderen Hufbeinrandes hervorzurufen bzw. aufrecht zu erhalten, sobald das Hufbein weit genug abrotiert/gesunken ist.

Dies erweist sich vor allem auch empirisch vergleichend, wenn entweder nur hochgestellt oder bei gleichbleibender Hufwinkelung korrekt unterpolstert wird.
Der Vorteil des Hochstellens besteht hier vor allem in einer etwas schneller abnehmenden akuten Symptomatik, Rotationen oder Absenkungen des Hufbeins können damit jedoch erfahrungsgemäß ab der akuten Phase nicht mehr verhindert werden.

Seitenansicht eines dauerhaft hochgestellten, chronischen Rehehufes
Sohlenansicht des Hufes. Deutlich sichtbar neben dem lamellären Keil auch die Quetschungen der Sohlenlederhaut!

Wird diese Maßnahme über einen längeren Zeitraum beibehalten, führt dies zu einer dauerhaften Verkürzung insbesondere des Bandanteils der tiefen Beugesehne und dadurch beim Versuch des Zurückstellens der Trachten auf normales Niveau zu einer ungünstigen Verschiebung der Spannung dieses Sehnen-/Bandkomplexes.
So wird beim Versuch, die ausschließlich temporär anwendbare Maßnahme des Trachtenhochstellens wieder zurückzunehmen, einer erneuten Rotation, diesmal aber wegen der dann erhöhten Spannung der tiefen Beugesehne, eher noch Vorschub geleistet.
Wird die Maßnahme, wie leider häufig zu beobachten, über einen langen Zeitraum angewandt, kommt es so zumindest zu einer dauerhaften Fehlstellung des betroffenen Hufes (Bockhuf) mit den entsprechenden Nachteilen.
Oftmals wird so aber auch künstlich eine dauerhafte Entzündung der Huflederhaut unterhalb des vorderen Hufbeinrandes aufrechterhalten, die dann allzu oft wieder als akute Rehe missinterpretiert wird. Daraus folgend wird wiederum das Hochstellen der Trachten als dringend erforderlich angesehen, ein echter Teufelskreislauf!

Abschließend kann also gefolgert werden, dass das Hochstellen der Trachten in Verbindung mit der elastischen Unterpolsterung der hinteren Sohlenanteile im Fall einer echten akuten Hufrehe zunächst eine effektive Behandlungsmethode darstellt.

Sie muss jedoch sofort nach dem Abklingen der akuten Entzündung wieder bis zum normalen Niveau der Trachtenhöhe reduziert werden, um die oben beschriebene Problematik zu verhindern!

Die Polsterung mittels eines knetbaren Zweikomponentensilikons, das sich flächig in die Sohle einschmiegt und auch im ausgehärteten Zustand noch elastisch bleibt, bewährt sich am Besten .
Es kann auch konisch gefertigt werden, um so bei akuter Hufrehe die Trachten hochzustellen.

Hufpolster Sohlenansicht

Das fertige Polster wird mit Klebeband am Huf fixiert und kann dann mit Verband, Hufschuh oder Cast entsprechend geschützt werden.

Castverband zum Schutz des Hufpolsters, Verbleib am Huf ca.2-3 Wochen

Wichtige Aspekte zur richtigen Polsterung: Nachdem das Hufbein einen sehr scharfkantigen Rand an der Unterseite besitzt, darf dieser Rand nicht mit Druck beaufschlagt werden, sonst kann es sehr leicht zu Quetschungen der Huflederhaut unter diesem Rand kommen.

Andererseits ist es wichtig, das Hufbein möglichst großflächig zu unterstützen, denn es ist in der Regel im gesunden Huf nicht mit dauerndem Druck von unten beaufschlagt.

Es sollte also möglichst nach Röntgenaufnahmen ein Polster gefertigt werden, das vom Trachtenende des Hufes bis etwas hinterhalb des vorderen Hufbeinrandes reicht (abhängig von der Hufgröße ca. 1 – 1,5cm).

Das Polster darf auch nicht zu kurz sein, denn gerade bei Rotationen des Hufbeins bildet sich in der Wandaufhängung eine Rotationsachse. Liegt das Polster ausschließlich hinterhalb dieser Achse, kann es weitere (Nach-) Rotationen nicht verhindern.

Das Polster ist der Form des Hufbeins nachzuempfinden, also im vorderen Bereich halbrund.

Um punktuelle Drücke an der empfindlichen Sohlenlederhaut zu vermeiden, dürfen am Polster keine Unebenheiten an der Bodenfläche vorhanden sein, ebenso dürfen keine „scharfen“ Ränder bleiben. Demzufolge muss das Polster beispielsweise mit einer scharfen Hufraspel eben geschliffen werden, das Polster ist in fließendem Übergang zum Rand hin abzuflachen.

Beim akuten Rehehuf wird mit relativ deutlichem Tragerandüberstand, also einem dickeren Polster gearbeitet, im weiteren Verlauf der Behandlung wird das Polster nach und nach flacher gestaltet, um auch die rehabilitierende Hufwand – langsam steigernd – wieder mit Last aufnehmen zu lassen.

Es ist unbedingt davon abzuraten, die polsternden Maßnahmen von jetzt auf dann einfach wegzulassen, ohne sie, wie beschrieben, quasi „auszuschleichen“, denn damit erhöht sich die Gefahr von erneuten Verlagerungen des Hufbeins innerhalb der Hornkapsel mit entsprechenden mechanischen Schäden am Hufbeinträger erheblich!

Zur Hufbearbeitung:

Bereits im akuten Stadium muss versucht werden, alle Hebel, die zu einer Deformierung der Hornkapsel oder einer weiteren Loslösung vom Hufbeinträger führen können, zu eliminieren.
Dies ist insbesondere im Zehenwandbereich bei Rotationen nötig und, sofern vor der Rehe eine seitliche Fehlstellung bestand, nach der Rotationsachse im seitlichen Zehenwandbereich, aber insgesamt auch bei allen bereits vor der Rehe deformierten Wandanteilen.
Hier bewährt sich am besten das radikale Einkürzen der entsprechenden Wandanteile nach Röntgenaufnahmen bis zur Herstellung paralleler Verläufe zwischen Wand und Hufbeinrücken.

Rehehuf vor der ersten Bearbeitung
derselbe Huf nach der 2. Bearbeitung (nach 4 Wochen): Oben unter dem Kronsaum
ist bereits eine engere Wiederanbindung der Kapsel an das Hufbein zu sehen

Es ist zwar auch möglich, in weniger drastischen Fällen weniger radikal zu arbeiten und somit einen gewissen Hebel bestehen zu lassen, die Gefahr von Nachrotationen oder auch nur Wandverbiegungen durch diesen Hebel lässt es jedoch ratsam erscheinen, sofort die Parallelität, soweit nur irgend möglich, wiederherzustellen.
Mit fortschreitender Heilung übernimmt die nachwachsende Hufwand dann quasi automatisch mehr und mehr Last, bis sie, komplett wiederhergestellt, auch ihren gesamten Lastanteil wieder aufnehmen kann.

Eine Besonderheit bei der Bearbeitung der Hornkapsel bildet das starke Berunden vor allem der Zehenwand und eventuell der dahinter liegenden vorderen Sohlenanteile („Zehenrichtung“) bis knapp unterhalb des Hufbeinrandes, um ihrem Weghebeln beim Abfußen der Gliedmaße entgegenzuwirken.

Die Zehenrichtung beginnt bei dem roten Pfeil…

Hier macht man sich die Geometrie des „auf null reduzierten Hebels“ zunutze, die so eine mehr oder weniger senkrechte Druckbeaufschlagung der jeweils im Abrollvorgang belasteten Sohlen- und Wandanteile ohne verbiegende Kräfte ermöglicht.
Diese Maßnahme sollte jedoch nicht bereits bei der ersten Bearbeitung in vollem Umfang erfolgen, vielmehr muss der Hufsohle durch das vorsichtige Zurücknehmen des Abrollpunktes und damit das langsame Erhöhen des Druckes die Bildung von tragfähigem Schwielenhorn ermöglicht werden, das die darüber liegenden, empfindlichen Strukturen von Lederhaut und Hufbein gegen punktuelle Drücke schützen kann.
Diese Maßnahme darf nicht bei Hufen ergriffen werden, die zur Bildung von Schwielenhorn nicht in der Lage sind!

Insbesondere bei der Außenbearbeitung der Hufwände ist es sehr wichtig, auch dem erkrankten Huf die Form zu geben, die der gesunde Huf hätte, denn jeder abrupte Radienübergang stört den homogenen Kräfteverlauf im der Hornkapsel.

Bilder einer Außenbearbeitung

So kann es zu Schäden an der Hornkapsel selbst (wie bei jedem gesunden Huf auch, nur meist noch gravierender!) oder auch zu Verschiebungen im Kronsaum des betroffenen Hufes kommen.
Typisch hier die „Geheimratsecken“ bei gerade abgeraspelter Hufzehe mit Ecken im Übergangsbereich Zehe zu Seitenwand… .

Bei der Rückführung zur eigentlichen Trachtenhöhe ist es wichtig, zunächst zu eruieren, wie weit sich der Bandanteil der tiefen Beugesehne eventuell bereits verkürzt hat, um nicht durch zu schnelles Absenken der Trachtenhöhe mechanisch induzierte Nachrotationen des Hufbeins und / oder der Hornkapsel zu riskieren. Dasselbe gilt im Übrigen auch für Hufe, deren Trachten durch das oft beobachtete “abnorme Trachtenwachstum” überhoch gewachsen sind.
Die Vorspannung der Tiefen Beugesehne und die daraus resultierenden Möglichkeiten für das Absenken der Trachten lassen sich feststellen, indem man am möglichst etwas nach vorne gestreckten, aufgehobenen Fuß die Hufzehe nach vorne oben zieht. Der Spielraum, der sich dabei ergibt, zeigt auch die mögliche Kürzung der Trachten an. Es ist jedoch zu beachten, dass zusätzlich noch eine gewisse Reserve an Elastizität verbleiben muss, um dem stärkeren Spannen dieser Bandstrukturen beim Durchtreten der Gliedmaße, vor allem im dynamischen Bereich (in den jeweiligen Gangarten), Rechnung zu tragen.

Es darf also nie bis zur Spannungsgrenze gekürzt werden!

Ein einfacherer Test ist der der reinen Bandspannung des Unterstützungsbandes der tiefen Beugesehne. Hier wird der Huf wie zur Bearbeitung aufgenommen und dann bei abgewinkeltem Fußwurzelgelenk (Karpus – Tarsus) die Gliedmaßenzehe im Hufgelenk überstreckt. Dabei merkt man mit etwas Übung recht genau, ab wann diese Bandstruktur gespannt ist.

Insgesamt sollte darauf geachtet werden, dass das Hufbein weder höher noch flacher gestellt wird, als dies vor der Reheerkrankung der Fall war, denn so befindet es sich zumindest bezüglich der Band – Antagonisten im optimalen Gleichgewicht (=kräfteneutrale Stellung des Hufes).

Nachdem die meisten der vorgestellten Tiere nicht wirklich gerade Gliedmaßen besitzen, sondern mehr oder weniger starke seitliche Fehlstellungen aufweisen, wird das Hufbein bei Schädigungen des Aufhängeapparates in der Regel auch entsprechend etwas schräg gegen die Fehlstellung abkippen.
Von außen wird dies oft durch einen etwas aus der Zehenmitte verschobenen lamellären Keil bei Rehehufen mit Rotation sichtbar.

Der Pfeil zeigt ungefähr die Mitte des lamellären Keils

Dieser Tatsache ist bei der Bearbeitung und Korrektur des Rehehufes ebenfalls Rechnung zu tragen, indem auch verstärkt gegen diese Fehlstellung korrigiert wird.

Ebenso sind alle anderen Korrekturen vorzunehmen, die auch am nicht an Rehe erkrankten Huf vonnöten wären. Dies wird oft hintangestellt, ist jedoch gerade am Rehehuf sehr wichtig, da die destabilisierte Hornkapsel sehr leicht ins Ungleichgewicht gerät und dann auch zu entsprechend verstärkten Deformierungen neigt.
Andererseits kann gerade diese Instabilität und das oft abnorm schnelle Hufwachstum dabei helfen, bereits bestehende Schäden und Mängel leichter und schneller zu beheben.